Freitag, 10. März 2017

Ein kleines Hallo

Heute möchte ich mich nur ganz kurz melden und "Hallo" sagen...

In den letzten Tagen war ich sehr eingespannt und deshalb hier nicht so aktiv - und das wird auch noch einige Tage so bleiben...

Sobald ich dann neue Fotos habe, werde ich euch berichten, und erzählen, weshalb es hier etwas still war, versprochen!

Auch die persönlichen Antworten auf all Eure lieben Kommentare der vergangenen Tage hole ich dann gerne nach und entschuldige mich jetzt schon für die Verspätung!

Wenn ihr mögt, und euch vielleicht sogar Australien und das Outback interessiert, schaut doch auch bei  meinem Zweitblog Geheimtippreisen vorbei, da ist noch etwas vorbereitet für die nächsten Tage...

Liebe Grüsse und allen ein schönes Wochenende, Miuh

Sonntag, 5. März 2017

Endlich etwas Frühling im Garten!

Vergangene Woche wurde es oft spät, bis ich Abends nach Hause kam - und obwohl die Sonne unterdessen auch schon etwas später untergeht, hat es jeweils nicht mehr gereicht, den Garten noch bei Tageslicht zu sehen. Das habe ich nun heute bei schönstem, warmem Frühlingswetter ausführlich nachgeholt!
Die Natur hat seit dem letzten Wochenende einen grossen Sprung in Richtung Frühling gemacht und ich bin nur begeistert! Es ist eine riesige Freude, wieder so richtig draussen zu sein, meine Sonntagsfreude!
Ich muss noch etwas gestehen... Letzte Woche habe ich doch HIER noch gesagt, dass ich meine Rosen erst dann schneide, wenn die Forsythien blühen. Was soll ich sagen - die Rosen sind nun doch schon alle geschnitten, obwohl die Forsythien draussen noch nicht blühen... Heute war so schönes, warmes und frühlingshaftes Wetter, ich hatte die Gartenschere in der Hand und mir wurde bewusst, dass ich in den nächsten 2-3 Wochen keine Zeit dafür haben werde - und die Forsythien blühen ja auch schon sehr bald (auf der folgenden Collage ganz rechts unten).

Dabei habe ich erst aus dem Kommentar von Heidi (HIER ihr Blog!) gelernt, dass man das "nach phänologischen Gesichtspunkten Gärtnern" nennt, wenn man sich nach Indikatorpflanzen richtet und möchte nun mehr darüber lernen.
Auch sonst habe ich etwas geschnitten und aufgeräumt im Garten, so dass er nun genau so wie ich selbst so richtig Frühlingsbereit ist.

Schon den ganzen Winter gut durchgehalten und an jedem schönen Tag sofort die "Gesichtchen" in die Sonne gehalten, haben die Hornveilchen - mit ihrer Vielfalt gehören sie zu meinen Lieblingen!
Mit all den Blümchen - Collagen beteilige ich mich gerne auch bei "Bunt ist die Welt" zum Thema der Woche!

Nun möchte ich euch aber doch noch ein Solo-Foto zeigen:
Durch unsere drei Feldahorn-Bäume liegen hier immer viele "Nasen" oder "Helikopter", wie wir die Feldahornsamen nennen. Dieser hier hat in der Sonne bereits angefangen zu keimen, auch schon ein Würzelchen hält es an der Erde fest. Ist das nicht ein kleines Wunder, wie da drin alles schon bereit ist?
Die Nahaufnahmen zeige ich gerne auch beim MakroMonday.

Liebe Grüsse, Miuh


P.S. Akuell bei meinem zweiten Blog Geheimtippreisen.ch: Super-Pit Goldmine und grosse Maschinen in Kalgoorlie-Boulder

Freitag, 3. März 2017

Forsythien vom Garten in die Vase

Mit dem Garten haben wir einen Forsythienstrauch übernommen, den ich in den letzten Jahren schön verjüngt und auf eine gute Grösse zurückgeschnitten habe. Richtig (und genügend viel) zu schneiden musste ich erst lernen und wagen...
Dieser  hoch in die Äste der Bäume ragende Zweig ist mir aufgefallen, er schien perfekt für die Vase... und schon innerhalb einer knappen Woche waren die Blüten offen. Die Kombination mit der leicht bläulichen Glasflasche ist wie so oft bei mir sehr simpel - und gerne zeige ich sie so auch beim Friday-Flowerday.
Da mir drinnen das Licht nicht so gefiel, durfte der Ast auch mit nach draussen kommen und so geben mir die Blüten einen Vorgeschmack, wie es hier in wenigen Wochen aussehen wird, wenn die Natur im Frühling so richtig erwacht und die Büsche überall in den Gärten gelb leuchten!
Es gibt noch einen Grund, weshalb ich die Forsythien mag: Sie sind mein natürlicher Indikator, wann es Zeit ist, die Rosen zu schneiden. Mit dieser Regel, die frei von fixen Daten ist, sondern sich an der Entwicklung der Natur orientiert, fühle ich mich gut beraten.
Ja, die Rosen haben teilweise schon ziemlich stark ausgetrieben, was mich etwas erstaunt, nach den vergangenen kalten Wochen! Doch ich werde mich beherrschen und noch warten, bis die Forsythien blühen. 

Hui, hibbelt ihr auch schon so auf den Frühling?
Liebe Grüsse, Miuh






Montag, 27. Februar 2017

Lost lost Place: Das alte Bauernhaus

Die folgenden Fotos sind schon bald zweieinhalb Jahre alt... bisher habe ich es nur nicht über's Herz gebracht, sie nochmals genauer anzuschauen oder sogar hier zu zeigen.
Auf den Bildern seht ihr eines der letzten alten Bauernhäuser mit Scheune und Stall in unserem Dorf. Schon länger war es nicht mehr bewohnt und passt deshalb zur Wikipedia-Definition eines Lost Place: "vergessener Ort" oder "unbewohnte Liegenschaft".
Immer die gleichen Gedanken begleiten mich an solchen Orten: Wer hier wohl gewohnt hat? Wie viele Generationen von Menschen haben hier gelebt und weshalb sind die letzten Bewohner schlussendlich ausgezogen?
Bei solchen Häusern, Scheunen und Ställen hoffe ich jeweils, dass sie von jemandem gekauft und liebevoll, möglichst originalgetreu renoviert werden. Leider weiss ich, was solche Häuser - oder besser gesagt, die meist recht grosszügigen Grundstücke, auf denen sie stehen, kosten. Das kann sich niemand leisten, der sich dann einfach ein altes Häuschen renoviert.
So waren dann auch hier eines Tages Bauprofile gesteckt... Auch durchs Dach, einfach durchgehauen, wo eben die neuen Pläne durchgingen.
Halb abgefallene Plaketten an der Scheunenwand erzählten noch von alten Auszeichnungen, welche die Bauersleute (für ihre Tiere?) einmal erhalten hatten.
 

Leider habe ich mich im Titel nicht verschrieben: Dieser "Lost Place", das alte Bauernhaus ist nun ganz "Lost", es wurde abgerissen. Obwohl es nur wenige hundert Meter entfernt im Dorf steht, bin ich erst viel später wieder am Grundstück vorbeigekommen, als bereits die neuen Gebäude standen.
Hier stehen nun zwei Wohneinheiten mit total 40 kleinen bis mittleren Wohnungen für zumeist eher ältere Menschen - beinahe unglaublich, nicht?
Auf der Projektseite habe ich heute auch etwas schönes gelesen: Die Fassaden der neuen Gebäude wurden Kupferbraun gestrichen, was an die alte Scheune und das Ziegeldach erinnern soll. (nun gut...)  Aber noch viel besser: Die neuen Balkone sollen so gut wie möglich mit Abbruchholz der alten Scheune verkleidet worden sein. Ist das nicht irgendwie versöhnlich?
Vielleicht spaziere ich nächstens doch wieder einmal dort vorbei und bilde mir ein eigenes Urteil?

Ein weiteres altes Bauernhaus mit Scheune ("das Haus der alten Frau mit dem schönen Garten") wurde unterdessen ebenfalls abgerissen und durch zwei neue Gebäude ersetzt.
Bei einem dritten Haus (Bild oben), das ich euch auch noch vorstellen werde - auch hier sind die Fotos längst gmacht - traue ich mich auch schon länger nicht mehr in die Nähe, aus Angst, dass es abgerissen wurde. Die Bäume und Büsche rundherum wurden jedenfalls schon vor einiger Zeit gerodet.

Nostalgische Grüsse, Miuh







Freitag, 24. Februar 2017

Hyazinthenduft und Spätwinter-Garten

Draussen ist es immer noch zumeist grau-braun und ein wenig habe ich das Gefühl, dass die Natur bei uns weniger weit ist, als anderswo. Wenn ich mich an andere Jahre erinnere, wird mir auch bewusst, dass es in den nächsten Wochen nochmals viel schneien könnte, auch wenn ich schon viel lieber an den Frühling denke!
Um den Frühling trotzdem schon etwas zu geniessen, habe ich mir ein rosa Hyazinthen-Trio gekauft. Zu Hause haben sie einen weissen Übertopf erhalten und einige rundherum gestreute trockene Rosenblüten zur Dekoration. Unterdessen sind die Blütenstände aufgegangen und stark gewachsen - und die zweite Generation an Blüten steht auch schon bereit!
Die Blümchen sind wunderschön, was ich jedoch am meisten liebe, ist ihr süsser Frühlingsduft, der das ganze Wohnzimmer erfüllt! Gerne zeige ich die Blumen auch beim Friday Flowerday und bin gespannt, ob und wie wohl gerade sonst noch jemand Hyazinthen zu Hause hat?
Die "Blumenwelt" draussen sah hingegen am letzten Wochenende noch sehr dürftig aus! Hier seht ihr die am weitesten entwickelten Krokusse, die grössten Osterglockenblättter - und endlich die ersten Schneeglöckchen :-) Zum ersten Mal war es auch wieder möglich, etwas draussen zu sitzen und die Sonne zu geniessen... eine wahre Sonntagsfreude Ende Februar!
Auch ein ganz besonderer Gast im Garten freute mich besonders! Bestimmt schon seit fünf Jahren hatten wir hier kein Eichhörnchen mehr gesehen... Nun turnte eines auf allen Bäumen herum, sprang von Ast zu Ast, rannte über den Boden und kam bis auf wenige Meter ans Haus heran. Zu essen fand es hier wohl nichts, fürchte ich. Nach einer ausführlichen Tour durch die Nachbarsgärten kam das Eichhörnchen nochmals vorbei und verschwand anschliessend wieder. Ein süsses Ding, nicht? Gleich noch eine Sonntagsfreude, die ich gerne bei Rita zeige...
Elstern sind hier oft unterwegs und haben letztes Jahr sogar einmal angefangen, ein Nest hoch im Feldahorn zu bauen. Momentan zwicken sie nur Ästchen ab und fliegen dann damit weg zu einem anderen Nistplatz.
Unser Kätzchen dachte bei den tierischen Besuchern wohl eher an einen feinen, grossen Sonntagsbraten? In solchen Momenten sieht man die kleine Raub - Katze in ihr... und ich bin wieder ganz froh, dass sie hier drin bleibt und mir keine erbeuteten Eichhörnchen, Vögel oder Mäuse nach Hause bringt!

Erinnert ihr euch noch an meine Februar-Tulpen? Als wir in die Kurzferien fuhren (HIER seht ihr wo ich war, und was ich unternommen habe), habe ich sie einfach auf dem Sideboard stehen gelassen und fand sie bei unserer Rückkehr völlig verblüht und irgendwie doch schön wieder...
Mit dieser Verwandlung der Tulpen verabschiede ich mich für heute von euch und hoffe, ihr mögt euch auch an kleinen Farbtupfern freuen... auf die grossen Farbtupfer müssen wir wohl noch etwas warten ;-)
Liebe Grüsse, Miuh






Freitag, 10. Februar 2017

Februar-Tulpen

Drausen wechseln die Farben momentan zwischen Erdmatschbraun und Schneematschweiss. Eigene Tulpen sehe ich im Garten noch nirgendwo spriessen... so habe ich mir nun für etwas Farbe einen Strauss Tulpen gekauft und zeige diese gerne auch beim Friday-Flowerday!
Am liebsten mag ich Blumen jeweils eingestellt in einer einfachen, rundlichen Vase, wie zum Beispiel dieser hier. Die Form wiederholt diejenige der Blüten und passt dadurch harmonisch dazu.
Die Tulpen stehen bei uns im Wohnzimmer auf dem Sideboard und leuchten schön pink-bunt. Um sie dort zu fotografieren, war mir das Licht jedoch zu düster, deshalb durften sie kurzfristig auf den Gartentisch umziehen und so richtig zur Geltung kommen:
Den Kontrast zu den sonst eher noch erdigen Farben draussen mag ich sehr!

Lasst ihr auch schon ein wenig (oder sogar ganz viel) Frühling ins Haus?
Liebe Grüsse, Miuh



Sonntag, 5. Februar 2017

Pflanzen und Pläne unter Schnee

Bevor Anfang vergangener Woche die Temperaturen stiegen und der Schnee in wenigen Tagen komplett wegschmolz, habe ich schnell noch einige Fotos gemacht...
Unter dem Schnee halb verborgen waren die alten Blätter von Erdbeeren und Nachtkerzen. So im Winter kann man sich manchmal kaum vorstellen, wie im Frühling alles wieder frisch spriessen wird... geht es Euch auch so?

Von der Lenzrose schaut nur gerade ein ziemlich angeschlagenes, altes Blatt aus dem Schnee. 
Überhaupt: Einige von Euch haben schon im Dezember beschrieben, wie die ersten Schneeglöckchen aus der Erde schauen... In anderen Jahren war das auch bei uns so, aber dieses Jahr konnte ich suchen, wie ich wollte, auch im Januar noch - da war nichts! Auch nicht in den mit Blumenzwiebeln bepflanzten Töpfen. Dann wurde es kalt, sehr kalt: zwei Wochen lang blieb der Schnee liegen und die Temperaturen sanken teilweise weit unter null. Kann es sein, dass all die Pflanzen spürten, welche Kälte da noch kommen würde?
Nun hat draussen der braune Matsch übernommen und ich bin gespannt, ob ich bald das erste Grün der Frühlingsblüher sehen werde?

Die beiden kleinen Stechpalmen-Pflänzchen freuen mich besonders! (Und gerne teile ich meine Freude darüber bei Rita's Sonntagsfreude) Stechpalmen wachsen zwar langsam aber als einheimische immergrüne Pflanzen sind sie mir viel wert! Im Frühling graben wir jeweils im Garten wild versamte und gewachsene Kirschlorbeer-Pflanzen oder kleine Stechpalmen aus und pflanzen sie an Orte, wo wir den natürlichen, immergrünen Zaun verstärken wollen.

Auch auf den Tontöpfen lag noch viel Schnee, doch die kleinen, hängenden Edbeerpflänzchen sehen aus, als wären sie schon in den Startlöchern um neuen Grund zu finden und loszuwachsen! Sie erinnern mich daran, dass ich so langsam meine Sämerein-Kiste hervornehmen und planen sollte, welche Blumen, Kräuter und Gemüse ich dieses Jahr selbst ziehen möchte?

Die letztjährigen Stengel der Nachtkerzen stehen noch immer dekorativ im Garten und werden als Lieferanten der wertvollen kleinen Sämchen von den Vögeln sehr geschätzt, wie ich hier (link) beobachten konnte! 
Aber auch auf dem Boden ist so einiges gelandet... Nachtkerzen samen sich sehr leicht quer durch den ganzen Garten aus, wenn man sie lässt... nicht umsonst gehören sie zu den Pionierpflanzen! Deshalb bin ich froh, dass ich letzten Sommer herausgefunden habe, wie leicht man Nachtkerzen als junge Rosetten dorthin verpflanzen kann, wo ein Platz für sie frei ist - zu schade wären sie zum wegwerfen!

Seit es im Januar so kalt wurde, kommen nun auch viel mehr Vögel zu uns in den Garten und zusätzlich zu den bisherigen Arten (hier) habe ich nun auch noch Buchfinken und Schwanzmeisen gesehen.
Unterdessen habe ich auch eine positive Erklärung gehört, weshalb ich wie viele Andere auch das Gefühl hatte, dieses Jahr weniger Vögel im Garten zu haben: Anscheinend haben die Buchen dieses Jahr sehr viele Früchte produziert und deshalb fanden die Vögel  lange genügend Nahrung in den Wäldern und blieben dort.
Noch eine Besucherin habe ich vor wenigen Tagen zum ersten Mal überhaupt im Garten gesehen: diese Türkentaube. Ist sie nicht hübsch? Und Friedenstauben könnten wir ja im Moment viele brauchen...

Nun zum Schluss etwas in ganz eigener Sache: Zusammen mit einigen anderen von mir hoch geschätzten Schweizer Reisebloggern wurde ich mit meinem zweiten, noch jungen Geheimtippreisen - Blog (link) mit für die Reise Blog Awards 2017 von Sparpedia.ch nominiert. Nach meiner anfänglicher Skepsis, ignorieren, zurückfragen und recherchieren freue ich mich nun sehr darüber! :-)  Hier (link) könnt ihr alle nominierten Blogs ansehen und hoffentlich... vielleicht... wenn ihr mögt? - Mich wählen ;-)
Falls ihr lieber zuerst schaut, was ich so schreibe, findet ihr hier (link) meinen neuesten Beitrag zu Zermatt und Gornergrat

Liebe Grüsse und viel Freude, Miuh
https://geheimtippreisen.blogspot.ch/