Montag, 22. Mai 2017

Alles Neu macht der Mai!

Tatsächlich: "Alles Neu macht der Mai" ist diesen Monat mein grosser Leitspruch. - Was nun so positiv tönt, hat aber erst einmal sehr weh getan...
Hier: "April-Frosttage" sowie hier: "Noch mehr Frühlings-Schnee?" hatte ich schon über einige Schäden berichtet, welche die späten Fröste und starken Schneefälle noch Ende April im eigentlich auf Frühling eingestellten Garten hinterlassen hatten. Leider gab es auch noch weit mehr Schäden, als ich auf den ersten Blick sah: der Schnee hat viele frischen Rosentriebe abgeknickt und einige waren auch erfroren.
Die wilden Reben waren ebenso erfroren, zwei Stämme der Weide sind unter der Schneelast abgebrochen und ein weiterer wurde so tief gebeugt, dass wir ihn ebenfalls absägen mussten.
Nicht nur bei uns im Garten, sondern auch sonst sehe ich nun Bäume, die längst grün sein sollten ganz in grau-braun mit kleinen, erfrorenen und verdörrten Blättchen an den feinen Ästen - ein trauriges Bild!
Seit letzter Woche habe ich nun aber vielerorts Anzeichen gesehen, dass die Natur und auch die zurückgefrorenen Pflanzen dieses Jahr nicht ganz grau und kahl bleiben werden!
Die Kiwi-Pflanze hat nochmals feine Knospen entwickelt und auch an den Hortensien schlägt an vorher inaktiven Knospen oder sogar aus den Stämmen teilweise frisches Grün aus.
Hinter den verdörrten Blättchen der Perrückenbäume schieben sich zarte, frische Blättchen hervor und auch Herbstanemonen, sowie Sommerflieder haben die erfrorenen Triebe unterdessen mit neuen Blättern einfach überdeckt.
Vielleicht werden wir dieses Jahr keine Hortensienblüten und keine Kiwi-Früchte haben - Doch die Pflanzen haben überlebt!

Über dieses "Not-Programm" der Natur freue ich mich sehr! Man konnte nicht anders als abwarten, Geduld haben, der Natur vertrauen - und hier ist es, das kleine "Alles Neu macht der Mai" - Wunder.


Ein ganz anderer "Frost" hat mich auf der technischen Seite getroffen: Von einer Minute auf die Andere hat mein noch kein Jahr altes Handy (welches ich nicht einmal angefasst habe!) angefangen, zu blinken - ein kleines, weisses, blinkendes Früchtchen auf schwarzem Grund. Ein kurzer Schreck, gescheiterte Versuche, das Handy abzustellen, ein IT-Kollege der dasselbe etwas fundierter versucht und mir schliesslich sagt: "sieht nicht gut aus!" Von der Handy-Firma gab es sowohl telefonisch, als auch im Früchtchen-Shop nur Desinteresse kombiniert mit Unbedarftheit und Standardantworten. Und kein Backup zu haben, ist natürlich doof... oder zu vertrauensselig... keine Frage!
Leider waren also die Daten auf dem Handy nicht zu retten - Alle meine Notizen - vor allem auch diejenigen von unserer Reise durch den Oman -  sowie Ideen, Reisetipps, kleine Rezepte, Wünsche, Erinnerungen, Listen... sind wohl ins Nirwana gewandert. Das tut weh! Auch die ganzen, nun verlorenen Chats mit lieben Menschen schmerzen mich, da bin ich einfach emotional und etwas nostalgisch...
Zum Glück habe ich vor der Oman-Reise alle Fotos heruntergeladen - und die Kontaktdaten liessen sich auf einem Ersatzhandy wieder herstellen... ein kleiner Glücks-Moment in meinem Unglück.

Und nun? Alles neu macht der Mai! (muss wohl...)
- In Zukunft gilt mehr "Selbst ist die Frau"! In technischen Dingen habe ich mich in der Vergangenheit zu sehr auf Andere verlassen. Mit etwas Einlesen und Probieren werde ich das jedoch auch schaffen.
- Backup, backup, backup! (oder zu Deutsch: Datensicherung!) Gleich nach dem enttäuschenden Besuch im Früchtchenshop habe ich mir eine externe 2 Terra - Harddisc gekauft, um endlich auch für meinen Computer ein richtiges Backup anlegen zu können. Fotografieren ist mein grösstes Hobby und meine Fotos sind meine Schätze, an meinen Ideen und Notizen hängt mein Herz und meine Kontakte sind mir Privat wie auch beruflich wichtig - Da muss ich eben auch etwas Geld und Zeit in ihre Sicherheit investieren! Fürs Handy gilt - sobald neu aufgesetzt - dasselbe.
- Hoch lebe das Papier! Wie froh bin ich nun, dass ich noch immer ganz altmodisch eine Agenda führe - und wenigstens noch das kleine, "analoge" Notizbuch zu haben, ist auch ein Glück.
- Es gibt Wichtigeres im Leben! Im ersten Moment ist es mir tatsächlich ernsthaft schwer gefallen, daran zu glauben, dass das Leben weiter geht... Unterdessen sind die Relationen wieder gerade gerückt und meine Einstellung "Hauptsache Gesund und allen Lieben geht es gut!" steht wieder. Vielleicht ist es auch Zeit, die Abhängigkeit vom Handy etwas zu überdenken und wieder etwas mehr im Leben 1.0 zu stehen?
Und bei Euch...? Gibt es auch etwas Neues im Mai? Und haben sich Eure Gärten so langsam auch von den späten Wintereinbrüchen erholt?

Liebe Grüsse, Miuh

P.S. Meine Freude über die Erholung des Gartens zeige ich gerne beim Gartenglück und die Akelei beim MakroMonday.



















Dienstag, 2. Mai 2017

Noch mehr Frühlings-Schnee?

Solche Bilder wollte ich nach letzter Woche eigentlich weder Euch noch mir nochmals zumuten... Doch nun sind sie hier:
Letztes Jahr hatte es am 27. April Morgens nochmals stark geschneit - und ich fand das damals ziemlich sensationell, auch wenn der Schnee dann nicht wirklich lange liegenblieb.
video
In der vorherigen Woche hatten wir hier tagelang Frost und sogar nochmals etwas Schneefall, doch dass gegen Ende der vergangenen Woche, am 28. April, nochmals so richtig Schnee gefallen - und liegen geblieben - ist, hat mich ziemlich aus dem Konzept gebracht. Schliesslich habe ich kurz danach Geburtstag und erinnere mich gerne, wie wir schon oft die ganze laue Nacht hindurch draussen vor einer Waldhütte gefeiert haben.

Ausserdem waren uns schon in den vorhergegangenen frostigen Nächten viele Pflanzen erfroren (hier mehr darüber) und ich fürchtete, dass ein erneuter Wintereinbruch auch nicht weiter hilfreich sein würde!
Wie gefällt Euch meine Kombination von Lavendel mit den pinken, violetten und weissen Tulpen? (haha)
Die ganze Blumenpracht versank wieder unter dem Schnee - oder knickte um...
 und auch die Vögel waren extrem froh um etwas Unterstützung.
Die Kombination von Schnee mit frischem, hellem grün (geschützt unter den Bäumen)  ist schon sehr speziell!
Abgebrochene Tulpenköpfe, die draussen noch fest verschlossen waren, wurden drinnen in der Wärme schnell zu grossen, leuchtenden Sternen...
... gerne zeige ich die Nahaufnahmen der  "Unglücks - Tulpen" auch beim "Makro Monday"!
Auch die einzige Akelei vor dem Haus ist unter dem Gewicht des nassen Schnees abgeknickt:
So habe ich sie halt abgeschnitten und ins Haus genommen. Vorher durfte sie jedoch noch draussen im Schnee inklusive der kleinen, türkis-klaren  Glas-Vase für den "Friday Flowerday" posieren - ein spezieller Anblick!
So, nun reicht es mit Winter - Im Mai wünsche ich mir puren Frühling und hoffe, dass auch einiges, was nun erfroren aussieht sich auf irgend eine Art wieder erholt!
Liebe Frühlingsgrüsse, Miuh






Sonntag, 23. April 2017

April - Frosttage

Die vergangene Woche hat uns nochmals kräftigen  Frost und Schnee gebracht... sogar tagsüber kletterten die Temperaturen einmal kaum über null Grad!
Dichte Wolken wechselten sich ab mit Schnee, Graupelschauern, einzelnen Sonnenstrahlen und Schneeregen...
Schaurig - schöne Bilder ergaben sich auch auf meinem Arbeitsweg - Schnee, grüne Wiesen, blühende Bäume und gleichzeitig blauer Himmel sind aber auch speziell zusammen!
Und der Schnee schmolz nicht etwa wider weg ,er blieb liegen und fror sich überall an: Pflanzen, Böden, Gartentisch, Blüten und Hausdächer waren von einer eisigen Schicht überzogen.
Wir wussten ja vorher schon, es würde mindestens in den Nächten nochmals kalt werden und gefrieren - der Wetteralarm warnte, in den Medien und im Wetterbericht wurde darauf hingewiesen.
Die kälteempfindlichen Pflanzen, welche schon den ganzen Winter im Haus verbracht hatten und gerade die ersten schönen Frühlingstage über draussen waren, brachten wir zurück ins Haus, ebenso das Säulen-Apfelbäumchen, welches kurz davor war, zu blühen.

Das Apfelbäumchen hat die Aktion gut überstanden und durfte wieder in den Garten, sobald die Temperaturen über null lagen - doch ich sehe leider kaum Bienen, welche das Bäumchen bestäuben könnten, so dass wir wenigstens dieses Jahr Äpfel ernten könnten...
Die Apfelblüte zeige ich gerne beim Makromonday:
Zu den gerade wieder ausschlagenden Kräutern wie Thymian, Rosmarin und Lavendel stellte ich nachts eine Laterne mit einer brennenden Kerze um etwas zu wärmen - zudem hofften wir, dass die nahe Hauswand etwas schützen würde. Interessanterweise schienen diese eher südländischen Kräuter keine Probleme mit der frostigen Kälte zu haben.
Das erst gerade angesäte Hochbeet deckten wir ab - doch den ganzen Garten konnten wir nicht abdecken!
Bei Tulpen und anderen Frühlingsblühern sahen danach die Blüten etwas lädiert aus, doch das ist zu verschmerzen.

Weitaus schlimmer sind die Frostschäden bei einigen Pflanzen, bei denen ich so etwas gar nicht erwartet hätte und die wir erst am Wochenende entdeckt haben: Die Hortensien sind erfroren, ebenso wie der Zierahorn...
 Alle Triebe unserer Kiwi sind ebenso erfroren, wie die Austriebe von Nachbars Feigenbaum...
 ... sowie alle Blätter der beiden Perrückenbäume (rot und grün) und sogar die Austriebe der Herbstanemonen. Ein trauriges Bild rundherum!
War all diesen Pflanzen zum Verhängnis geworden, dass sie durch die warmen Temperaturen der vergangenen Wochen schon zu weit ausgetrieben hatten, oder war einfach der Frost (definitiv nicht nur Bodenfrost!) zu stark? Wahrscheinlich waren es mehr als die vorausgesagten -2C gewesen...
Unbeschadet haben hingegen wohl die Rosen und Pfingstrosen den Frost überstanden, sowie die im Hochbeet aus Vogelfutter gewachsenen Sonnenblumen.
Auch die Akeleien, deren Knospen völlig vereist waren, haben sich wieder aufgerichtet und fangen nun schon bald an zu blühen.
Ja, die Natur... traurig bin ich über die Verluste und werde nun nichts anderes tun können, als zu schauen, wie sich die Pflanzen allenfalls wieder erholen und entwickeln werden.
Andererseits bin ich froh, gab es nicht noch mehr Schäden - und bin ich nicht von meinen Pflanzen und einer guten Ernte abhängig, um überleben zu können. Für die Bauern der Region ist das schon schwieriger!
Liebe Grüsse, Miuh





Montag, 17. April 2017

Mümmelkaninchen - die etwas andere Ostergeschichte

Den Ostersonntag haben wir mit viel feinem Essen, Schoko-Osterhasen, gefärbten Eiern und Familienzeit genossen... Nun freue ich mich über den noch  freien Ostermontag, der nochmals viel freie Zeit und Entspannung bietet! Juhu :-)
Lotta sucht diese Woche für "Bunt ist die Welt" Osterhasen - Bilder. Dazu möchte ich gerne ein spezielles und leider auch schwieriges Thema beitragen:
Diese süssen, mümmelnden Kaninchen (nicht Hasen) sind mir während unserer Australienreise ganz im Südwesten Australiens (hier) begegnet.

Als ich Morgens früh mit der Foto-Kamera loszog, waren da auf einer Wiese plötzlich viele sehr süsse, kleine Kaninchen. Sie hoppelten herum, mampften Gras, spielten, rannten davon wenn ich zu nahe kam, versteckten sich, schnupperten...
Dass Kaninchen in Australien eher ein Problem und nicht so beliebt sind, war mir schon bewusst - schliesslich gibt es den berühmten Kaninchenzaun (der eben auch nicht wirklich "dicht" ist). Und doch war ich hin- und hergerissen: Die kleinen Kaninchen waren so süss, natürlich sahen sie auch gar nicht gefährlich aus - und da musste ich bis nach Australien reisen um Tiere in der freien Natur zu sehen, die eigentlich bei uns - und nicht in Australien - heimisch sind...

Kaninchen wurden in Australien wohl schon durch die ersten ankommenden Menschen aus Übersee 1788 eingeführt. Jahre später dachte sich ein Farmer, es könnte ja nicht schaden, einige der Tiere freizulassen - so könnte er auch hier in Australien jagen gehen. Die Kaninchen vermehrten sich jedoch "wie die Karnickel" und es dauerte nicht allzulange, bis sich Millionen der Tiere über den ganzen Kontinent verbreitet hatten. Sie frassen Grünflächen leer und entzogen somit einheimischen Tieren die Nahrung und trugen ausserdem zur Bodenerosion bei.
Als die Einwanderer sich des importierten Problems bewusst wurden, war es zu spät. Der erwähnte Kaninchenzaun hindert die Tiere längst nicht mehr. Seit den 1950er - Jahren werden immer wieder neue Krankheitserreger entwickelt, um die Kaninchen zu dezimieren. An den ausgebrachten Krankheiten sterben tatsächlich jeweils viele Kaninchen qualvoll - doch die Überlebenden entwickeln Immunitäten und vermehren sich anschliessend wieder enorm - eine sehr zweifelhafte Methode also. Heute leben in Australien wohl einige Hundert Millionen bis einige Milliarden Kaninchen.

Eines der Tiere, das (unter Anderem!) durch die Kanincheninvasion leidet, ist der Bilby. Einige Australier sind deshalb dazu übergegangen, Ostern nicht mit Osterhasen (aus Schokolade) zu feiern, sondern mit Oster-Bilbies. Eine genauere Beschreibung dazu findet Ihr auch bei Irina's Blog Aussiebuschfunk.net.
Kaninchen sind leider nicht die einzigen eingeführten Tiere, die in Australien Probleme bereiten...

Weitere Beispiele sind:
Füchse (um die Kaninchen zu Jagen und für die Fuchsjagd - haben sich ausgebreitet und jagen lieber einheimische Tiere, welche sich Fressfeinde wie Füchse nicht gewohnt sind)
Verwilderte Hauskatzen (die allerdings neben Wildtieren auch Kaninchen jagen und unter anderem deshalb ausgesetzt wurden)
Kamele (zur Erschliessung der Goldgräberstädte eingesetzt und später als sie nicht mehr gebraucht wurden, buchstäblich in die Wüste geschickt, wo die Tiere überlebten und sich vermehrten)
Pferde (ebenfalls zur frühen Erschliessung des Landes eingesetzt und später als sie nicht mehr gebraucht wurden "in die Wüste geschickt" - wo heute grosse Herden wild umherziehen)
Riesenkröten, Agas (wurden eingeführt, um in den Zuckerrohrfeldern Schädlinge zu fressen, sind giftig, vermehren und verbeiten sich enorm, fressen nun vor allem einheimische Tiere)
Desweiteren: verwilderte Wasserbüffel, Schafe, Ziegen, Schweine, Hasen...

Mir tun all diese Tiere - die "Einheimischen" wie auch die "Eingeschleppten" sehr leid... sie müssen auslöffeln und ausstehen, was Menschen mit begrenzter Vorstellung der Natur und der verschiedenen Ökosysteme angerichtet haben und teilweise weiter anrichten.

Ich hoffe sehr, die Menschheit lernt hier wenigstens aus den bisherigen Fehlern...
Liebe Grüsse, Miuh




Samstag, 15. April 2017

Ostereier natürlich mit Zwiebelschalen färben

Wenn es um Ostern geht, gehöre ich eindeutig zu den Menschen, bei denen die Osterfeiertage mit Osterdekoration und Allem, was dazu gehört, erst Gründonnerstag Abend und nicht vorher anfangen...
Auch die Ostereier färbe ich erst am Karfreitag, oder sogar Samstag vor Ostern - und wenn es auch Euch so geht, zeige ich hier gerne, wie ich auch dieses Jahr wieder auf natürliche Weise unsere Ostereier mit Zwiebelschalen gefärbt habe:
Organisierte Menschen sammeln ja schon ein halbes Jahr im Voraus Zwiebelschalen -  Wie ich das immer wieder vergessen kann, ist mir ein kleines Rätsel... aber zum Glück werden heutzutage in den Grossverteilern auch Zwiebelschalen verkauft :-) Aber nächstesn Jahr dann!!

Falls Ihr aber erst ans Färben denkt, wenn wirklich kein Geschäft mehr offen hat, funktionieren auch: Spinat (grün), Rotkohl (blau-violett), Kurkuma (gelb), Baumnuss-Schalen (braun) oder Randen (rot).

Rezept zum Ostereierfärben mit Zwiebelschalen:

Vorbereitung:

- 6 - 12 Rohe Eier
- Möglichst dekorative Kräauer / Blätter, z.B. Löwenzahnblätter, Löwenzahnblüten, (Wald-) Erdbeerblätter,  Akeleiblätter, Kleeblätter, Birkenblätter, junge Feldahornblätter, Wicken,... oder auch Gummibänder oder Schnüre um die leicht angefeuchteten Eier binden.
- Alte (auch löchrige) aber gewaschene Nylonstrumpfhosen in ca. 10 cm langen Stücken (jeweils auf einer Seite verknoten)
-> stramm um die mit Kräuter dekorierten Eier Ziehen und auf der anderen Seite zudrehen.
-  mit kleinen Schnurstücken (ca. 10 cm lang) gut zuknöpfen.

Für den Sud:

Einige Handvoll Zwiebelschalen
1 Schluck (1-2 EL) Essig
wahlweise 1 EL Kurkuma
und / oder 1-2 Blätter Rotkohl geschnetzelt (z.B. Rüstabfälle)

Eier färben:

Zwiebelschalen und eventuell weitere Zutaten in ca. 2 L Wasser aufkochen bis es blubbert, anschliessend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. 

Die Eier vorsichtig hineingeben und mit den Zwiebelschalen leicht zudecken. 
Für 10 - 15 Minuten kochen lassen  

Vorsichtig herausfischen und unter kaltem Wasser etwas abschrecken
Den Strumpf aufschneiden und die Eier vorsichtig von den Pflanzenresten befreien.

Nachdem die Eier abgekühlt sind, mit etwas Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl einreiben
Die selbst natürlich gefärbten Ostereier sind auch meine (und der ganzen Familie) Sonntagsfreude!

Ganz genau nach Plan gelingen die naturgefärbten Eier nach meiner Erfahrung nie... aber immer wieder kommen schöne und überraschende Muster heraus - ich mag sie einfach!
Selbst habe ich dieses Jahr zwei Färber-Sude angesetzt: * Braune Zweiebelschalen und Kurkuma sowie * Braune und rote Zwiebelschalen und Rotkohl. Beide Brauntöne wurden schön satt aber sehr ähnlich - ein anderes Mal würde ich also nur noch einen Topf zum Färben ansetzen.

Liebe Grüsse und schöne Ostern Euch allen, Miuh

P.S. Da diese Methode des Ostereierfärbens so schön natürlich ist (die ausgekochten Zwiebelschalen habe ich danach auf dem Kompost entsorgt und die kaputten Strümpfe hätte ich sowieso entsorgen müssen...) verlinke ich gerne zum aktuellen ANL "A New Life" der lieben Rostrose Traude.